Ein langsamer Gang durch den Wald, ohne Ziel, ohne Ablenkung: Was nach einem einfachen Spaziergang klingt, hat in Japan einen eigenen Namen und eine wachsende Zahl wissenschaftlicher Belege. Shinrin-Yoku, wörtlich Waldbaden, wurde dort bereits in den …
Ein langsamer Gang durch den Wald, ohne Ziel, ohne Ablenkung: Was nach einem einfachen Spaziergang klingt, hat in Japan einen eigenen Namen und eine wachsende Zahl wissenschaftlicher Belege. Shinrin-Yoku, wörtlich Waldbaden, wurde dort bereits in den 1980er-Jahren als Gesundheitspraxis anerkannt. Der japanische Mediziner Yoshifumi Miyazaki wies eine erhöhte Aktivität natürlicher Killerzellen des Immunsystems nach kurzen Waldaufenthalten nach, zurückgeführt auf Terpene, ätherische Stoffe, die Bäume abgeben. Eine …
