Die Natur kennt Fortpflanzungsstrategien, die auf den ersten Blick grausam erscheinen: Schlupfwespen legen ihre Eier auf oder in lebende Tiere, etwa Raupen, Käfer oder Spinnen. Die schlüpfenden Larven ernähren sich von ihren Wirten, wachsen in oder au…
Die Natur kennt Fortpflanzungsstrategien, die auf den ersten Blick grausam erscheinen: Schlupfwespen legen ihre Eier auf oder in lebende Tiere, etwa Raupen, Käfer oder Spinnen. Die schlüpfenden Larven ernähren sich von ihren Wirten, wachsen in oder auf ihnen heran und töten sie schließlich. Diese besondere Lebensweise faszinierte bereits Charles Darwin. In einem Brief aus dem Jahr 1860 an den amerikanischen Botaniker Asa Gray fragte er sich, wie ein wohlwollender Gott Lebewesen erschaffen haben könne, die sich „im …
