Manganknollen entstehen in Zeitlupentempo. Etwa einen bis zwei Millimeter wachsen sie in einer Million Jahre. Werden sie von Sediment überdeckt, lösen sie sich wieder auf. Im unberührten Zustand bieten sie auf dem Boden der Tiefsee all jenen Tierarten…
Manganknollen entstehen in Zeitlupentempo. Etwa einen bis zwei Millimeter wachsen sie in einer Million Jahre. Werden sie von Sediment überdeckt, lösen sie sich wieder auf. Im unberührten Zustand bieten sie auf dem Boden der Tiefsee all jenen Tierarten Platz zum Siedeln, die auf harten Untergrund angewiesen sind – den gibt es dort sonst nicht. „Auf jeder Knolle sitzen zwei bis drei Tierchen“, sagt Dr. Matthias Haeckel. Er ist Biogeochemiker am GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel und leitet die Expedition …
