Stoßen sich gleichartige Ladungen auf der Oberfläche einer Kugel gegenseitig ab, suchen sie eine Anordnung mit möglichst geringer Energie. Das klingt einfach, wird aber mit jeder zusätzlichen Ladung schwieriger zu berechnen. Das sogenannte Thomson-Pro…
Stoßen sich gleichartige Ladungen auf der Oberfläche einer Kugel gegenseitig ab, suchen sie eine Anordnung mit möglichst geringer Energie. Das klingt einfach, wird aber mit jeder zusätzlichen Ladung schwieriger zu berechnen. Das sogenannte Thomson-Problem geht auf das Thomsonsche Atommodell („Rosinenkuchenmodell“) zurück, welches Nobelpreisträger Joseph J. Thomson 1904 entwickelte. Das Atommodell ist längst überholt, das mathematische Problem aber geblieben. Der Mathematiker Stephen Smale nahm es 1998 als Problem Nr. …
