Der Klimawandel trägt zur Eskalation bestehender lokaler Konflikte in Afrika bei. Eine neue WZB-Studie von Ruud Koopmans, Daniel Meierrieks und Daniel Tuki zeigt am Beispiel der gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen nomadischen Viehhirten (haupt…
Der Klimawandel trägt zur Eskalation bestehender lokaler Konflikte in Afrika bei. Eine neue WZB-Studie von Ruud Koopmans, Daniel Meierrieks und Daniel Tuki zeigt am Beispiel der gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen nomadischen Viehhirten (hauptsächlich muslimische Fulani) und sesshaften Bauern in Nigeria, wie durch den Klimawandel ausgelöste Dürren bestehende religiöse Konflikte verschärfen. Trockenperioden führen allerdings nicht automatisch zu gewalttätigen Auseinandersetzungen um Land und knappe Ressourcen. …
